Kräfteverschiebung im Kreistag Vorpommern-Rügen – AfD-Fraktion erhält Zuwachs!

holger gutsmann neu

Im Kreistag Vorpommern-Rügen steht eine Veränderung der Fraktionslandschaft bevor: Holger Gutzmann, bis dato Mitglied der Fraktion BVR/FW/FR, hat diese zu Beginn der Woche verlassen. Hintergrund ist u. a. die Unzufriedenheit mit der politischen Ausrichtung der Freien Wähler auf Bundesebene, insbesondere mit dem Verhalten des Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger im Bundesrat und der erklärten Abgrenzung der Partei gegenüber der AfD. Das betroffene Kreistagsmitglied ist auf der heutigen Sitzung in Stralsund einstimmig in die AfD-Fraktion aufgenommen worden. Mit dem Austritt verliert die ehemalige BVR/FW/FR-Fraktion den Fraktionsstatus, während die AfD-Fraktion auf 19 Mitglieder anwächst.

„Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich“, ergänzt Dario Seifert, Bundestagsabgeordneter für Vorpommern-Rügen und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion. „Als AfD-Fraktion im Kreistag stehen wir für eine sachorientierte, heimatverbundene Kommunalpolitik. Wenn aufrichtige Kreistagsmitglieder erkennen, dass die ideologische Abgrenzung gegenüber der AfD der konstruktiven Arbeit im Wege steht, dann ist es nur folgerichtig, dass sie sich neu orientieren.

Weiterhin streckt die AfD als bürgerlich-konservative Kraft allen kommunalpolitisch engagierten Bürgern die Hand aus. Wer sich wie Holger Gutzmann ohne Denkverbote für seine Region einsetzen will, ohne sich einem linksgrünen Druck zu beugen, ist bei uns herzlich willkommen“, so Seifert weiter.

Für den Fraktionsvorsitzenden Thomas Naulin ist der Wechsel nicht nur eine Bestätigung der bisherigen inhaltlichen Arbeit, sondern auch Rückenwind für den weiteren Weg der Fraktion im Kreistag, der hart in der Sache, aber fair und konstruktiv im Umgang, fortgesetzt werde.

Holger Gutzmann, ehemaliges Kreistagsmitglied der Freien Wähler, ergänzt:

„Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, die Fraktion BVR/FW/FR zu verlassen. Ausschlaggebend war für mich ein zunehmender Vertrauensverlust innerhalb der Fraktion, Wortbruch über die Wählbarkeit des amtierenden Landrates, sowie die politische Entwicklung der Freien Wähler auf Bundesebene und deren Zustimmung zum sogenannten Schuldenpaket, das ich in keiner Weise mittragen kann. Darüber hinaus haben sich streckenweise auch Denk- und Kooperationsverbote verfestigt, die jede konstruktive Zusammenarbeit lähmen und echte Sacharbeit unmöglich machen. Ich bin froh, nun in der AfD-Fraktion eine politische Heimat gefunden zu haben, in der ich weiterhin lösungsorientiert und im Sinne der Bürger meines Landkreises wirken kann.“

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